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Bewerbungstrends 2021: Die Zeit nutzen für Bewerbungen – aber richtig!

Bewerbungstrends 2021:
Die Zeit nutzen für Bewerbungen – aber richtig!

Die Situation ist auch in diesem Jahr noch schwierig und wir müssen uns neuen Herausforderungen stellen. Dennoch steht in den sicheren Branchen für Viele ein Jobwechsel auf der To-do-Liste – und genau dafür lege ich Ihnen die richtigen Tipps nahe.

Digital bewerben

Im letzten Jahr ist die Digitalisierung rasend schnell vorangeschritten und alle Bereiche der Unternehmen haben sich dadurch auch verändert. In der Recruiting-/HR-Branche hat sich somit auch Einiges getan: Der komplette Bewerbungsprozess von der Übergabe der Unterlagen bis hin zum Bewerbungsgespräch laufen jetzt komplett digital ab.

Eigene Bewerbungshomepage

Ein etwas neuerer Trend im Bereich der digitalen Bewerbungen ist eine eigene Bewerbungshomepage. Hierbei ist die Intention natürlich, sich so gut wie möglich zu präsentieren, deswegen sollte die Page auch über eine ausreichende Qualität verfügen. Dadurch kann man auch sein häufig vorausgesetztes Know-how der digitalen Medien präsentieren.

 

In Zeiten von Datenschutz und Transparenz sollte man hier natürlich drauf achten, dass man nicht alle seine Arbeitsproben und Dateien frei zugänglich lässt, sondern sie mit einem extra Passwort, welches man den Recruitern mitsendet, verschlüsselt.

 

Es ist jedoch wichtig hier im Hinterkopf zu behalten, dass die Bewerbungshomepage nur ein Add-on ist, mit welchem man punkten kann, aber nicht die kompletten Bewerbungsunterlagen ersetzt.

Das Bewerbungsvideo

Besonders in der aktuellen Zeit ist es ein Pluspunkt, den Recruitern ein Bewerbungsvideo mitzusenden, um Dinge wie Charisma und Sympathie darstellen zu können. Dabei sollten Sie auf eine professionelle Kleidung, einen neutralen Hintergrund und die passende Beleuchtung achten. Es wird empfohlen seinen Kopf in der Mitte des Bildes zu platzieren und ca. eine Handbreite Abstand zwischen dem oberen Ende des Bildes und dem des Kopfes zu lassen.

 

Bei der Präsentation stehen Authentizität und Klarheit an erster Stelle. Aufgesetzte Mimik und Gestik sind meist schnell zu entlarven, also: Haben Sie Mut Sie selbst zu sein!

Das Bewerbungsvideo

Heutzutage ist es nicht notwendig immer ein Anschreiben mit zu senden, einige Unternehmen verzichten gänzlich darauf, besonders für Bewerbungen in höheren Positionen. Falls dies jedoch verlangt wird, ist das Anschreiben, das wichtigste Dokument deiner kompletten Bewerbungsunterlagen. Der Inhalt deines Anschreibens sollte daher immer Priorität haben. Das Anschreiben sollte professionell aber auch gleichzeitig einzigartig sein und auch deine Kompetenzen widerspiegeln, um sich von der Masse abzuheben. Altbekannte Floskeln in der Einleitung sind schon länger nicht mehr angesagt.

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Erfolgreiche Digitalisierung durch adäquates Recruiting in der Immobilienbranche

Erfolgreiche Digitalisierung durch adäquates Recruiting in der Immobilienbranche

Heutzutage sind sich so gut wie alle Unternehmen in der Immobilien-Branche einig, dass die intelligente Auswertung einer breiten Datenlage einen erheblichen Mehrwert für nahezu alle Unternehmensbereiche schafft. Ganz nach dem Motto „Daten sind das neue Öl“ wächst nicht nur das Wertebewusstsein für Daten, sondern große Unternehmen planen konsequent auch immer höhere Budgets für die Digitalisierung ein. Dadurch rücken wir auch immer näher an den Kern der noch existenten Herausforderungen in der Digitalisierung, denn besonders im internationalen Kontext sind wir noch lange nicht da, wo wir hinwollen. Traurigerweise gestalten sich der Mangel an personellen Ressourcen und die fehlende Fachkompetenz immer noch als die größte Hürde in der perfekten Umsetzung von Digitalisierungs-Strategien.

Digitalisierungs-Budgets sind gestiegen

Ende 2019 haben EY Real Estate zusammen mit dem ZIA Institut eine Studie zum Thema Digitalisierung in der Immobilienbranche erhoben. Die Ergebnisse spiegeln die aktuelle Lage in der Immobilienbranche haargenau wieder. Das allgemeine Bewusstsein der Bedeutung der Digitalisierung sowie der Erhebung und Speicherung von Daten ist gestiegen. Das Potenzial der Daten hat sich in den Köpfen der Real-Estate-Crowd manifestiert. Konsekutiv werden dafür auch Zeit, Raum und Gelder eingeplant. Besonders im Bereich der Digitalisierungs-Budgets ließ sich 2019 ein erheblicher Anstieg der Investitionen in Digitalisierungsmaßnahmen beobachten: Insgesamt 24 Prozent der befragten Firmen gaben an, mehr als 5 Prozent ihres Jahresumsatzes zu investieren. 2018 waren es in dem Bereich nur 15 Prozent.

Auch im Bereich des Verständnisses der verschiedenen Tools und der Technologie dahinter ließ sich ein enormer Anstieg beobachten. Die Trendpotenziale von Themen wie Big Data/Data Mining/Data Analytics, Plattformen, digitale Ökosysteme sowie Virtual und Augmented Reality (VR & AR) rangierten 2018 noch im kurz- bis mittelfristigen Bereich. Inzwischen gehen die Befragten von einem mittelfristigen Trendpotenzial aus (5–9 Jahre).

Personelle Ressourcen sind immer noch die größte Hürde

Während das Bewusstsein und auch die finanziellen Ressourcen für Maßnahmen der Digitalisierung deutlich gestiegen sind, stehen die Unternehmen im Bereich der subjektiven Hürden und Herausforderungen in Bezug auf die digitale Transformation leider immer noch an dem selben Punkt wie im Vorjahr: Das größte Problem stellen weiterhin mangelnde personelle Ressourcen (82 Prozent) und Fachkompetenzen (78 Prozent) dar.  

Keine Sorge: Der Markt ist voll von kompetenten Digitalisierungs-Profis

Auch wenn die Studienteilnehmer vor solch einer großen Hürde stehen, kann man in diesem Bereich aufatmen: Der Markt ist voll von fähigen Digitalisierungs-Profis.

Viele Unternehmen, die bereits sehr erfolgreich in diesem Bereich sind, haben eine komplette Abteilung mithilfe eines Interim Managers im Rahmen eines „Tandem-Modells“ aufgebaut. Das heisst, dass dieser neben seiner fachlich beratenden Funktion für das ganze Unternehmen, auch konkret die HR bei dem kompletten Hiring-Prozess unterstützt, um alle notwendigen Kompetenzen in Schlüsselpositionen zu verorten und nach Abschluss des Projektes den fachlichen „Staffelstab“ an die auserwählten Fachkompetenzen übergibt, welche dann seine Vision fortlaufend implementieren und weiterführen.                                                                                  Dazu ist es jedoch wichtig vorab einen konkreten Projektablauf mit einer realistischen zeitlichen Einschätzung festzulegen.

 

 

Quelle: Zentraler Immobilien Ausschuss e. V. (ZIA), Ernst & Young Real Estate GmbH (EY). (2019). Gebaut auf Daten – digitale Immobilienwirtschaft. Vierte Digitalisierungsstudie von ZIA und EY. Abgerufen am 06.11.2020 unter https://www.zia-deutschland.de/fileadmin/Redaktion/Positionen/zia_ey_digitalisierungsstudie_2019.pdf

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Bewerbungsgespräch Führungspositionen

Bewerbungsgespräch Führungspositionen

 

Man sollte meinen, dass erfahrene Manager nach etlichen Jahren Berufs- und Personalführungserfahrung bei einem Aufeinandertreffen mit der HR-Abteilung des Wunschunternehmens genau wissen, was von ihnen erwartet wird und was gesagt werden soll. Schließlich haben sie während ihrer Karrierelaufbahn zuvor selbst oft mit auf der anderen Seite bei Interviews gesessen. Doch tatsächlich liegt auch genau da oft das Problem: Der Perspektivenwechsel fällt oft schwerer als man denkt, besonders wenn die erfahrenen Bewerber der Generation Babyboomer oder X dabei auf die die derzeit den Arbeitsmarkt dominierende Generation Y treffen.

 

Mit dem Fokus auf den Bereich Interim habe ich tagtäglich Kontakt zu erfahrenen Top-Managern. Fachlich und intellektuell verfügen sie durch ihre entsprechende Bildung und Karrieresteps demnach über die besten Qualifikationen und Kenntnisse. Auch der EQ jener Personen ist häufig besonders hoch und sie verfügen dadurch über eine unglaubliche Menschenkenntnis. Unerwarteter Weise gestalten sich Bewerbungsgespräche für genau diese Personen oftmals schwierig, da sie dem Personaler nicht auf Augenhöge begegnen. Ich persönlich nenne es die kleine Prise Demut, die den Top-Managern dort fehlt. Es steht ausser Frage, dass die Bewerber über mehr Erfahrung als die jungen HR Damen und Herren verfügen, doch trotzdem erfordert der Kontext des Interviews und die Rolle des Bewerbers nunmal eine situativ entsprechende Demut. Und mit dem Wort Demut meine ich nicht, dass sich jemand in irgendeinem Fall „unterordnen“ muss oder soll, sondern sich offen zeigt auch in dem neuen Unternehmen noch etwas dazu lernen zu können und mitzunehmen und den Fokus nicht nur darauf legt mit seiner Expertise und dem ausgeprägten Know-how zu glänzen.

Es gilt also, die emotionale Intelligenz und die damit verbundene Empathie und Offenheit auch in diesem Kontext anzuwenden und stets im Fokus zu behalten, um auch Interviews nach langer Berufserfahrung erfolgreich zu meistern. Es ist sicherlich hilfreich sich für eine generationsübergreifende Interaktion zu öffnen und sich unabhängig des Alters auf Augenhöhe  begegnen und jeweils offen für Neues zu sein.

 

 

Heutzutage ist es nicht notwendig immer ein Anschreiben mit zu senden, einige Unternehmen verzichten gänzlich darauf, besonders für Bewerbungen in höheren Positionen. Falls dies jedoch verlangt wird, ist das Anschreiben, das wichtigste Dokument deiner kompletten Bewerbungsunterlagen. Der Inhalt deines Anschreibens sollte daher immer Priorität haben. Das Anschreiben sollte professionell aber auch gleichzeitig einzigartig sein und auch deine Kompetenzen widerspiegeln, um sich von der Masse abzuheben. Altbekannte Floskeln in der Einleitung sind schon länger nicht mehr angesagt.