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Mathias Pelzer als Director IT bei Grynia Consulting

Our Perfect Match: Mathias Pelzer als Director IT bei Grynia Consulting

Nach einem gleichermaßen turbulenten und erfolgreichen Jahr 2020 haben wir zu Anfang des Jahres 2021 unser Team erweitert und unsere Kompetenzen ausgebaut – Mathias Pelzer

leitet seitdem den Bereich IT/Technology als Director. Durch seine langjährige, profunde Erfahrung im Recruiting spezialisiert auf den Bereich IT und seine Führungserfahrung in globalen Unternehmen ist er unser perfektes Match für genau den Bereich. Nach  fruchtbaren 6 Monaten Zusammenarbeit wollten wir ihn einmal vorstellen und seine Meinung zu aktuellen Themen und den gemeinsamen Zielen erfahren.

Success Story: Interview mit Mathias Pelzer

Fangen wir am besten ganz vorne an: Mathias Warum Recruiting? Was macht den Recruiting-Markt für dich so spannend? Und welche Dinge gibt es hingegen in der Recruiting-Branche noch zu optimieren?

„Auch wenn man es nicht gleich denkt, die Recruiting-Branche ist bunt und vielfältig.“ Im Laufe der Jahre seiner Karrieren konnte Mathias die verschiedensten Charaktere und Persönlichkeiten kennenlernen und durch den Austausch mit ihnen natürlich auch sein eigenes Wissen erweitern. „Mit vielen Ansprechpartnern aus den ersten Jahren meiner Karriere, ob auf Kunden- oder Kandidatenseite, stehe ich tatsächlich heute noch im Austausch.“ Definitives Optimierungspotenzial sieht Mathias im Bereich der Nachhaltigkeit und Transparenz der Recruiting-Branche. Für ihn basiert eine gesunde Geschäftsbeziehung immer auf Vertrauen. Und genau darin besteht für ihn letztendlich auch die größte Herausforderung: „Vertrauen zu gewinnen ist nicht das Problem, sondern es nachhaltig und dauerhaft aufrecht zu erhalten mit Kunden und Kandidaten ist in dem Bereich mein Ansporn.“

Nachdem wir nun erfahren haben, weshalb es Mathias ganz allgemein in die Recruiting-Branche verschlagen, bleibt noch die Frage: Warum der Fokus auf IT?

„Als Teil der Generation Y habe ich die rasante Entwicklung in der IT live mitbekommen, sei es durch die eignen Devices wie PC, Spiel-Konsolen oder Handys. Das hat mich z.T. unbewusst seit der Kindheit fasziniert.“ Auch noch heute begeistert ihn die Schnelligkeit der Weiterentwicklung in genau dem Bereich und durch die konkrete Arbeit in der IT, kann er den Progress auch live und aus einer anderen Perspektive mitbekommen.

Jetzt wollen wir aber nochmal ein bisschen ins Detail gehen: IT-Kompetenzen in der eher traditionellen Immobilien- und Baubranche. Wie siehst du den Status Quo und wie sieht deine persönliche Zukunftsprognose aus?

„Die Pandemie hat auch hier gezeigt, dass wir im weltweiten Vergleich unter anderem in der Digitalisierung noch einiges aufzuholen haben. Meine Prognose fällt dennoch positiv aus.“ Durch den direkten Kontakt mit Entscheidern aus der Branche zieht er den Schluss, dass ein nachhaltiges Umdenken stattgefunden hat und der Bereich IT / Technology endlich den notwendigen Stellenwert eingenommen hat. Mathias konnte beobachten, dass weiterführend auch die benötigten Mittel zu Verfügung gestellt werden, um die noch offenen Lücken zu schließen. „Ob unter dem Begriff PropTech (Property Technology), CREtech (Commercial Real Estate Technology) oder REtech (Real Estate Technology), neue und disruptive Technologien üben einen immer größeren Einfluss auf die Immobilienbranche aus.“

 

Abschließend wollten wir natürlich noch von ihm wissen, was die konkreten Motivationen waren genau bei uns im Team von GC zu anzufangen? Und was, er zusammen mit GC erreichen möchte?

„Das kann ich ziemlich schnell beantworten: Vertrauen und Loyalität.“ Mathias und der Geschäftsführer Thomas kennen sich seit Jahren und haben bereits in einer Etappe ihrer beruflichen Laufbahn zusammengearbeitet. „Als er mir seine Vision aufgezeigt hat, brauchte ich nicht lange überlegen. Wir vertreten dasselbe Werte- und Normenverständnis, und mit genau diesen gemeinsamen Werten als Hauptmotivation möchte ich bei GC  die gemeinsam gesteckten Ziele, die aus den eigenen resultieren, erreichen.“

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Bewerbungstrends 2021: Die Zeit nutzen für Bewerbungen – aber richtig!

Bewerbungstrends 2021:
Die Zeit nutzen für Bewerbungen – aber richtig!

Die Situation ist auch in diesem Jahr noch schwierig und wir müssen uns neuen Herausforderungen stellen. Dennoch steht in den sicheren Branchen für Viele ein Jobwechsel auf der To-do-Liste – und genau dafür lege ich Ihnen die richtigen Tipps nahe.

Digital bewerben

Im letzten Jahr ist die Digitalisierung rasend schnell vorangeschritten und alle Bereiche der Unternehmen haben sich dadurch auch verändert. In der Recruiting-/HR-Branche hat sich somit auch Einiges getan: Der komplette Bewerbungsprozess von der Übergabe der Unterlagen bis hin zum Bewerbungsgespräch laufen jetzt komplett digital ab.

Eigene Bewerbungshomepage

Ein etwas neuerer Trend im Bereich der digitalen Bewerbungen ist eine eigene Bewerbungshomepage. Hierbei ist die Intention natürlich, sich so gut wie möglich zu präsentieren, deswegen sollte die Page auch über eine ausreichende Qualität verfügen. Dadurch kann man auch sein häufig vorausgesetztes Know-how der digitalen Medien präsentieren.

 

In Zeiten von Datenschutz und Transparenz sollte man hier natürlich drauf achten, dass man nicht alle seine Arbeitsproben und Dateien frei zugänglich lässt, sondern sie mit einem extra Passwort, welches man den Recruitern mitsendet, verschlüsselt.

 

Es ist jedoch wichtig hier im Hinterkopf zu behalten, dass die Bewerbungshomepage nur ein Add-on ist, mit welchem man punkten kann, aber nicht die kompletten Bewerbungsunterlagen ersetzt.

Das Bewerbungsvideo

Besonders in der aktuellen Zeit ist es ein Pluspunkt, den Recruitern ein Bewerbungsvideo mitzusenden, um Dinge wie Charisma und Sympathie darstellen zu können. Dabei sollten Sie auf eine professionelle Kleidung, einen neutralen Hintergrund und die passende Beleuchtung achten. Es wird empfohlen seinen Kopf in der Mitte des Bildes zu platzieren und ca. eine Handbreite Abstand zwischen dem oberen Ende des Bildes und dem des Kopfes zu lassen.

 

Bei der Präsentation stehen Authentizität und Klarheit an erster Stelle. Aufgesetzte Mimik und Gestik sind meist schnell zu entlarven, also: Haben Sie Mut Sie selbst zu sein!

Das Bewerbungsvideo

Heutzutage ist es nicht notwendig immer ein Anschreiben mit zu senden, einige Unternehmen verzichten gänzlich darauf, besonders für Bewerbungen in höheren Positionen. Falls dies jedoch verlangt wird, ist das Anschreiben, das wichtigste Dokument deiner kompletten Bewerbungsunterlagen. Der Inhalt deines Anschreibens sollte daher immer Priorität haben. Das Anschreiben sollte professionell aber auch gleichzeitig einzigartig sein und auch deine Kompetenzen widerspiegeln, um sich von der Masse abzuheben. Altbekannte Floskeln in der Einleitung sind schon länger nicht mehr angesagt.

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Erfolgreiche Digitalisierung durch adäquates Recruiting in der Immobilienbranche

Erfolgreiche Digitalisierung durch adäquates Recruiting in der Immobilienbranche

Heutzutage sind sich so gut wie alle Unternehmen in der Immobilien-Branche einig, dass die intelligente Auswertung einer breiten Datenlage einen erheblichen Mehrwert für nahezu alle Unternehmensbereiche schafft. Ganz nach dem Motto „Daten sind das neue Öl“ wächst nicht nur das Wertebewusstsein für Daten, sondern große Unternehmen planen konsequent auch immer höhere Budgets für die Digitalisierung ein. Dadurch rücken wir auch immer näher an den Kern der noch existenten Herausforderungen in der Digitalisierung, denn besonders im internationalen Kontext sind wir noch lange nicht da, wo wir hinwollen. Traurigerweise gestalten sich der Mangel an personellen Ressourcen und die fehlende Fachkompetenz immer noch als die größte Hürde in der perfekten Umsetzung von Digitalisierungs-Strategien.

Digitalisierungs-Budgets sind gestiegen

Ende 2019 haben EY Real Estate zusammen mit dem ZIA Institut eine Studie zum Thema Digitalisierung in der Immobilienbranche erhoben. Die Ergebnisse spiegeln die aktuelle Lage in der Immobilienbranche haargenau wieder. Das allgemeine Bewusstsein der Bedeutung der Digitalisierung sowie der Erhebung und Speicherung von Daten ist gestiegen. Das Potenzial der Daten hat sich in den Köpfen der Real-Estate-Crowd manifestiert. Konsekutiv werden dafür auch Zeit, Raum und Gelder eingeplant. Besonders im Bereich der Digitalisierungs-Budgets ließ sich 2019 ein erheblicher Anstieg der Investitionen in Digitalisierungsmaßnahmen beobachten: Insgesamt 24 Prozent der befragten Firmen gaben an, mehr als 5 Prozent ihres Jahresumsatzes zu investieren. 2018 waren es in dem Bereich nur 15 Prozent.

Auch im Bereich des Verständnisses der verschiedenen Tools und der Technologie dahinter ließ sich ein enormer Anstieg beobachten. Die Trendpotenziale von Themen wie Big Data/Data Mining/Data Analytics, Plattformen, digitale Ökosysteme sowie Virtual und Augmented Reality (VR & AR) rangierten 2018 noch im kurz- bis mittelfristigen Bereich. Inzwischen gehen die Befragten von einem mittelfristigen Trendpotenzial aus (5–9 Jahre).

Personelle Ressourcen sind immer noch die größte Hürde

Während das Bewusstsein und auch die finanziellen Ressourcen für Maßnahmen der Digitalisierung deutlich gestiegen sind, stehen die Unternehmen im Bereich der subjektiven Hürden und Herausforderungen in Bezug auf die digitale Transformation leider immer noch an dem selben Punkt wie im Vorjahr: Das größte Problem stellen weiterhin mangelnde personelle Ressourcen (82 Prozent) und Fachkompetenzen (78 Prozent) dar.  

Keine Sorge: Der Markt ist voll von kompetenten Digitalisierungs-Profis

Auch wenn die Studienteilnehmer vor solch einer großen Hürde stehen, kann man in diesem Bereich aufatmen: Der Markt ist voll von fähigen Digitalisierungs-Profis.

Viele Unternehmen, die bereits sehr erfolgreich in diesem Bereich sind, haben eine komplette Abteilung mithilfe eines Interim Managers im Rahmen eines „Tandem-Modells“ aufgebaut. Das heisst, dass dieser neben seiner fachlich beratenden Funktion für das ganze Unternehmen, auch konkret die HR bei dem kompletten Hiring-Prozess unterstützt, um alle notwendigen Kompetenzen in Schlüsselpositionen zu verorten und nach Abschluss des Projektes den fachlichen „Staffelstab“ an die auserwählten Fachkompetenzen übergibt, welche dann seine Vision fortlaufend implementieren und weiterführen.                                                                                  Dazu ist es jedoch wichtig vorab einen konkreten Projektablauf mit einer realistischen zeitlichen Einschätzung festzulegen.

 

 

Quelle: Zentraler Immobilien Ausschuss e. V. (ZIA), Ernst & Young Real Estate GmbH (EY). (2019). Gebaut auf Daten – digitale Immobilienwirtschaft. Vierte Digitalisierungsstudie von ZIA und EY. Abgerufen am 06.11.2020 unter https://www.zia-deutschland.de/fileadmin/Redaktion/Positionen/zia_ey_digitalisierungsstudie_2019.pdf