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Active Sourcing bezeichnet die gezielte und proaktive Suche nach geeigneten Fach- und Führungskräften, anstatt ausschließlich auf eingehende Bewerbungen zu warten.
Unternehmen können durch Active Sourcing auch passive Kandidaten erreichen, die aktuell nicht aktiv auf Jobsuche sind, aber grundsätzlich für einen Wechsel offen sein könnten.
Besonders relevant ist die Methode bei schwer zu besetzenden Positionen und in Branchen mit Fachkräftemangel, beispielsweise in der Bau- und Immobilienbranche.
Im Gegensatz zum Active Sourcing durch interne Recruiter wird beim Headhunting meist ein externer Personalberater mit der gezielten Kandidatensuche für eine konkrete Vakanz beauftragt.
Erfolgreiches Active Sourcing basiert auf einer präzisen Kandidaten Recherche, einer individuellen Ansprache und dem langfristigen Aufbau von Beziehungen zu potenziellen Bewerbern.
Kennzahlen wie Response Rate, Conversion Rate, Time-to-Hire und Quality of Hire helfen dabei, den Erfolg der Active-Sourcing-Maßnahmen zu messen und kontinuierlich zu optimieren.
Der Arbeitsmarkt hat sich in vielen Branchen grundlegend verändert. Qualifizierte Fach- und Führungskräfte können häufig zwischen mehreren Arbeitgebern wählen und sind nicht zwingend aktiv auf Jobsuche. Klassische Stellenanzeigen allein reichen deshalb oftmals nicht mehr aus, um geeignete Kandidatinnen und Kandidaten zu erreichen. Genau an diesem Punkt setzt Active Sourcing an.
Die Active Sourcing Definition beschreibt die gezielte und proaktive Suche nach potenziellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Anders als beim klassischen Recruiting warten Unternehmen dabei nicht darauf, dass sich Bewerber auf eine ausgeschriebene Stelle melden. Stattdessen identifizieren Recruiter passende Kandidaten selbst und sprechen diese direkt an. Der Begriff Active Sourcing umfasst somit sämtliche Maßnahmen, mit denen Unternehmen eigenständig nach geeigneten Talenten suchen, Kontakt zu ihnen aufnehmen und langfristig Beziehungen zu interessanten Kandidaten aufbauen.
Besonders relevant ist Active Sourcing bei Positionen, für die nur wenige qualifizierte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt verfügbar sind. Das betrifft auch Führungspositionen der Bau- und Immobilienbranche.Ein wesentlicher Unterschied zum klassischen Recruiting besteht darin, dass viele angesprochene Personen zum Zeitpunkt der Kontaktaufnahme gar nicht aktiv nach einer neuen Stelle suchen. Sie sind sogenannte passive Kandidaten. Durch eine attraktive und persönliche Ansprache können sie dennoch für einen beruflichen Wechsel gewonnen werden.
Beim klassischen Recruiting veröffentlichen Unternehmen in der Regel eine Stellenanzeige und warten anschließend auf Bewerbungen. Dieses Vorgehen wird häufig als passives Recruiting bezeichnet. Beim Active Sourcing dreht sich der Prozess um: Das Unternehmen wird selbst aktiv.Recruiter suchen beispielsweise auf beruflichen Netzwerken, in Lebenslaufdatenbanken oder über persönliche Kontakte nach Kandidaten, deren Qualifikationen zur offenen Position passen.
Active Sourcing und Headhunting werden häufig gleichgesetzt, unterscheiden sich jedoch vor allem hinsichtlich der Durchführung und des Einsatzbereichs. Beim Active Sourcing suchen Unternehmen in der Regel selbst aktiv nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten.
Die Recherche und Direktansprache erfolgt häufig durch interne Recruiter, HR- Mitarbeiter oder speziell geschulte Active Sourcer. Ein Headhunter ist dagegen üblicherweise ein externer Personalberater, der von einem Unternehmen gezielt mit der Suche und Ansprache geeigneter Fach- oder Führungskräfte beauftragt wird. Besonders häufig kommt Headhunting bei schwer zu besetzenden Schlüsselpositionen, spezialisierten Fachkräften sowie Management- und C- Level- Positionen zum Einsatz.
Ein weiterer Unterschied ist die strategische Ausrichtung. Active Sourcing kann dauerhaft betrieben werden, um Talentpools aufzubauen und frühzeitig Beziehungen zu potenziellen Bewerbern zu entwickeln. Headhunter werden dagegen meist mit einem konkreten Suchmandat für eine bestimmte Vakanz beauftragt.
Viele Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, offene Stellen nicht oder nur mit erheblichem Aufwand besetzen zu können. Insbesondere qualifizierte Fachkräfte sind häufig bereits beschäftigt und haben keinen unmittelbaren Grund, aktiv nach einer neuen Position zu suchen.
Mit Active Sourcing können Unternehmen genau diese Personen erreichen. Die Methode ermöglicht es, den eigenen Kandidatenpool deutlich zu erweitern. Statt ausschließlich Personen anzusprechen, die gerade aktiv Bewerbungen verschicken, können auch wechselbereite Arbeitnehmer erreicht werden.
Gerade bei schwer zu besetzenden Positionen kann dies einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil darstellen. Hinzu kommt, dass eine frühzeitige Kontaktaufnahme den Aufbau langfristiger Beziehungen ermöglicht. Nicht jeder Kandidat ist unmittelbar wechselbereit. Besteht jedoch bereits ein Kontakt zum Unternehmen, kann sich zu einem späteren Zeitpunkt eine passende Gelegenheit ergeben.
Damit Active Sourcing langfristig optimiert werden kann, sollten Unternehmen geeignete Kennzahlen erfassen. So z.B. die folgenden:
Durch die Analyse dieser Kennzahlen können Unternehmen ihre Suchstrategien und Ansprachen kontinuierlich verbessern.
Active Sourcing sollte nicht ausschließlich eingesetzt werden, wenn eine besonders schwer zu besetzende Stelle kurzfristig vakant wird. Besonders erfolgreich ist die Methode, wenn Unternehmen kontinuierlich relevante Talente identifizieren und Beziehungen aufbauen. Dadurch entsteht langfristig ein Netzwerk potenzieller Kandidatinnen und Kandidaten. Kommt es zu einer neuen Vakanz, kann bereits auf bestehende Kontakte zurückgegriffen werden.
Dies kann die Besetzungsdauer reduzieren und die Abhängigkeit von eingehenden Bewerbungen deutlich verringern. Gleichzeitig lernen potenzielle Kandidaten das Unternehmen frühzeitig kennen. Ein professioneller und wertschätzender Kontakt kann deshalb auch das Employer Branding positiv beeinflussen.
Die Active Sourcing Definition lässt sich auf einen einfachen Grundgedanken reduzieren:
Unternehmen warten nicht darauf, von geeigneten Kandidaten gefunden zu werden, sondern suchen selbst gezielt nach passenden Talenten. Damit entwickelt sich Recruiting von einem überwiegend reaktiven zu einem proaktiven Prozess. Gerade in Branchen mit Fachkräftemangel, wie z.B. der Bau- und Immobilienbranche, bietet Active Sourcing Unternehmen die Möglichkeit, auch jene Kandidaten zu erreichen, die aktuell nicht aktiv auf Jobsuche sind.
Entscheidend für den Erfolg sind dabei eine präzise Kandidaten Recherche, eine individuelle Ansprache und der langfristige Aufbau von Beziehungen. Unternehmen, die Active Sourcing als dauerhaften Bestandteil ihrer Recruiting- Strategie etablieren, können sich einen deutlich größeren Kandidatenmarkt erschließen und ihre Chancen erhöhen, qualifizierte Fach- und Führungskräfte nachhaltig für sich zu gewinnen.
Was ist Active Sourcing einfach erklärt?
Active Sourcing bedeutet, dass Unternehmen selbst aktiv nach geeigneten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern suchen. Recruiter identifizieren passende Kandidaten und sprechen diese direkt an, anstatt ausschließlich auf eingehende Bewerbungen zu warten.
Welche Plattformen eignen sich für Active Sourcing?
Besonders häufig werden berufliche Netzwerke wie LinkedIn sowie Bewerberdatenbanken, Talentpools, Fachcommunities und persönliche Netzwerke genutzt.
Was ist das Ziel von Active Sourcing?
Das wichtigste Ziel besteht darin, den Kandidatenmarkt zu erweitern und auch Fachkräfte zu erreichen, die derzeit nicht aktiv nach einem neuen Arbeitsplatz suchen.
Was ist der Unterschied zwischen Recruiting und Active Sourcing?
Beim klassischen Recruiting bewerben sich Kandidaten auf offene Stellen. Beim Active Sourcing sucht das Unternehmen selbst nach geeigneten Kandidaten und nimmt aktiv Kontakt zu ihnen auf.
Für welche Unternehmen lohnt sich Active Sourcing?
Active Sourcing ist besonders für Unternehmen interessant, die regelmäßig Fach- oder Führungskräfte suchen, schwer zu besetzende Positionen haben oder in Branchen mit einem ausgeprägten Fachkräftemangel tätig sind.
grynia consulting GmbH